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Interaktive Whiteboards –Segen für das Klassenzimmer!
„Kreidefreie Schule? – Ende der Kreidezeit – was ist das bitteschön?“
Diese oder ähnliche Fragen hört man bei Direktor/inn/en, Lehrer/inne/n aller
Schulformen immer wieder wenn es um „Interaktive Whiteboards“ geht.
Dabei ist aus dem Trend in den letzten Jahren bereits heute ein großer
Wachstumsmarkt geworden. Auf der Didacta 2009 haben bereits mehrere Firmen
ihre Produkte gezeigt. Das große mediale Interesse an diesem neuen Medium
beweist, dass die traditionelle Schultafel wohl in den nächsten Jahren ausgedient
haben wird. Auch das starke Engagement der großen Schulbuchverlage ist ein
weiteres Indiz für diese Entwicklung.
Verschiedenste Kurse in verschiedenen Ebenen helfen Lehrern, ihre Vorbehalte
gegenüber den „Computertafeln“ abzubauen. Auch und vor allem in Zeiten von
Konjunkturprogrammen werden die Entscheidungen „pro Activboard“ beschleunigt!
Das Land Vorarlberg subventioniert das Activboard mit 20 %. Länder, die diesen
Trend rechtzeitig erkannt haben liegen in der Pisastudie in Front.
Dort sind bereits 40 % der Schulen mit diesem System ausgestattet, in Österreich
gerade mal 1-2 %.
Interaktive Whiteboards – was ist das überhaupt?
Interaktive Whiteboards sehen im Prinzip aus wie herkömmliche Whiteboards, die mit
non permanenten Markern beschriftet werden können. In ihnen steckt jedoch
wesentlich mehr, da sie über einen Computer mit einem Beamer verbunden sind und
somit alle Informationen und Funktionen des Rechners darstellbar machen. Über die
eine Darstellungsebene hinaus verfügen die „Interaktiven Whiteboards“ über
Eingabemedien (spezieller Stift), die es ermöglichen, Tafelbilder zu ändern und zu
ergänzen oder von Grundauf zu erstellen. Darüber hinaus können sowohl
variierende Medien (z. B. Film, Bild, Animationen, Internet, Lehrbücher, etc.) in die
interaktiven Tafelbilder eingebunden werden, als auch vielfältige Lern - oder
Officeprogramme mit der Klasse bearbeitet werden. Schrift- und
Spracherkennungsprogramme kommen bereits häufig zum Einsatz. Es werden auch
Dokumentenkameras zur Digitalisierung von Objekten mit eingebunden, ebenso E-
Tablets für jede beliebige Anwendung des Computers.
Wie am häuslichen PC auch, besteht die Möglichkeit alle Tafelbilder oder Filme
abzuspeichern per E-Mail zu versenden oder an die Lerngruppe abzugeben. Somit
werden die Vorteile des Computereinsatzes mit den klassischen Elementen der
Kreidetafel verbunden.
| 161674_M1_Vrij.jpg (76kB) | |
| Pressemappe_Interactive_Medien_Paterno.pdf (2 MB) | |

